Aktuelle Studie: Köln in puncto Umwelt- und Klimaschutz nur Durchschnitt
Die Studie „German Green City Index“ der international renommierten Economist Intelligence Unit (EIU) bescheinigt Köln dringenden Nachholbedarf im Klima- und Umweltschutz. Während zehn deutsche Großstädte und Metropolregionen als überdurchschnittlich aktiv abschnitten, wurde das Kölner Engagement in Sachen Umwelt- und Klimaschutz im europaweiten Vergleich nur als durchschnittlich bewertet. So liegen beispielsweise der pro Kopf-Energieverbrauch und der Energiebedarf für Wohngebäude in Köln deutlich über dem Niveau der Vergleichsstädte.
Die CDU-Fraktion fordert die Verwaltung auf, in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün die tatsächlichen Aufwendungen für den Klimaschutz in Köln darzustellen. Die Fraktion hat eine Anfrage gestellt, welche Ressourcen die Verwaltung aktuell zur Bearbeitung des Themas Klimaschutz vorhält, welche finanziellen Mittel Köln im Vergleich zu anderen deutschen Städten für den Klimaschutz aufwendet und welche Summe in den letzten fünf Jahren in den Klimaschutz investiert wurde sowie in den kommenden fünf Jahren investiert werden wird.
„Die Verwaltung hat mehrfach ein Klimaschutzkonzept angekündigt, das bis heute nicht vorliegt“, kritisiert Niklas Kienitz, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, und greift einen Hauptkritikpunkt der EIU-Studie auf: „Wir brauchen dringend einen Umweltbericht, der eine umfassende Bestandsaufnahme der Umweltsituation in Köln enthält und die Basis einer zielgerichteten Umweltpolitik darstellt.“
Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Fraktion, betont: „Die rot-grüne Gestaltungsmehrheit muss dafür sorgen, dass Köln nicht den Anschluss in Sachen Klima- und Umweltschutz verliert. Politik und Verwaltung sollten gemeinsam darauf hinarbeiten, dass Köln in naher Zukunft als deutsche Klimaschutzhauptstadt gilt.“
Hier finden Sie die Anfrage der CDU-Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Grün am 30. Juni 2011.
gez. Stefan Götz
Fraktionsgeschäftsführer
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