Flughafenausbau - CDU Kalk fordert die Belange der Bürger berücksichtigen 

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH hat die Zulassung beantragt, den Flughafen umfassend auszubauen. Im Kern geht es dabei darum, mehr Frachtumschlag im LKW-Verkehr zu ermöglichen und durch die Schaffung zusätzlicher Flugzeug-Abstellpositionen die Kapazitäten für rund 30.000 zusätzliche Flugbewegungen zu schaffen.

Grundsätzlich begrüßt die CDU Kalk den wirtschaftlichen Aufschwung des Flughafens als regionaler Arbeitgeber und Impulsgeber für die gesamte rechte Rheinseite.FKB

Allerdings wird die Weiterentwicklung des Flughafens unvermeidlich mit zusätzlichen Lärmbelastungen für die im Einzugsbereich des Flughafens wohnenden Bürgerinnen und Bürger verbunden sein.

Die Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und den Belastungen des Umlandes müssen sorgsam abgewogen werden. Ein einseitiges Vorantreiben des Ausbaus ohne einen Ausgleich für die Bevölkerung darf es nicht geben. Nicht zuletzt hängt der gute Ruf des Flughafens auch von dessen Akzeptanz vor Ort ab.

Darum verlangt die CDU im Stadtbezirk Kalk:

  • Die Schaffung einer Kernruhezeit, in der keinen
    • Passagierflugzeugen
    • besonders großen und lauten Frachtflugzeugen

eine Start- bzw Landeerlaubnis gewährt wird.Strer Kassel 25 Personenshooting 27.03.17 239 40

  • Größtmögliche Anstrengungen zur aktiven und passiven Reduzierung des Fluglärms insbesondere in der Nacht.
  • Insbesondere die Möglichkeiten der Gebührenstaffelung müssen noch viel stärker als bisher genutzt werden, indem die Start- und Landegebühren für lautes Fluggerät insbesondere zu Abend- und Nachtzeiten signifikant erhöht werden. Die zusätzlich gewonnenen Einnahmen sollen zu 100% in den Ausbau des Lärmschutzes investiert werden.

Die aus dem linksrheinischen Kölner Süden vorgebrachten Forderungen, die Flugrouten beim Start dahingehend zu ändern, dass künftig alle startenden Maschinen zunächst über den Königsforst geführt werden, bevor sie nach Westen abschwenken, damit der Fluglärm im linksrheinischen Kölner Süden reduziert wird, hätte eine entsprechende Mehrbelastung im Osten des Stadtbezirks Kalk zur Folge. Die CDU im Stadtbezirk Kalk weist dieses dem St.-Florians-Prinzip folgende Ansinnen entschieden zurück.