CDU und Grüne initiieren kommunales Beschäftigungsprogramm

Mit einem kommunalen Beschäftigungsprogramm investieren wir in gute Arbeitsplätze für Kölner“, sagt Christoph Klausing, Vorstand der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln. „Das Prinzip: Fördermittel aus Bundesprogrammen mit Mitteln des Jobcenters und kommunale Mittel (KdU) werden zusammengefasst, um sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen.“

2014 Klausing avaChristoph KlausingEinen entsprechenden Ratsantrag haben die Kooperationspartner von CDU und Bündnis 90/Die Grünen nun eingebracht.

Die Verwaltung wird damit beauftragt, kurzfristig ein Maßnahmenprogramm mit Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Köln aufzustellen.

Hintergrund ist, dass im Oktober 21.413 Kunden/innen des Jobcenters Köln und damit 57,9 Prozent aller Arbeitslosen länger als 12 Monate ohne Arbeit waren und somit statistisch als langzeitarbeitslos galten. „Jeder Kölner soll von seiner Hände Arbeit leben können“, sagt Christoph Klausing. Möglich wäre, dass durch das kommunale Beschäftigungsprogramm im privaten und öffentlichen Sektor Arbeitsplätze entstehen, die für Sicherheit in Nachbarschaften oder Treffs in Veedeln sorgen. Auch Anstellungen als Welcome-Guides für Touristen wären denkbar. Weitere Ideen sind willkommen.

Beispielfoto: pixabay.com

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