CDU strebt zügige Neustrukturierung an - Vergleichs-Analyse mit zehn deutschen Städten

Die Wirtschaftsförderung von der Stange reicht heutzutage nicht mehr aus. Wir müssen unsere Wirtschafts- und Tourismusförderung so maßschneidern, dass sie attraktiv und passgenau ist“, sagt Bernd Petelkau (Foto), Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Wir sehen einen dringenden Handlungsbedarf. Den hat nicht zuletzt die Kölner Handwerkskammer unterstrichen. In einer Stellungnahme an die noch amtierende Wirtschaftsdezernentin Ute Berg hatte die Kammer deutlich gemacht, dass die Belange von kleinen und mittelständischen Unternehmen dringend stärkere Berücksichtigung finden müssen.“

2014 Petelkau avaBernd PetelkauIm Vorfeld einer Optimierung der Kölner Wirtschafts- und Tourismusförderung soll die Verwaltung nun eine Vergleichs-Analyse zu Organisationsformen und Arbeitsweisen in den zehn größten Städten Deutschlands erarbeiten. Ein entsprechender Antrag von CDU, Grünen und FDP ist für die kommende Ratssitzung am 20. Dezember eingebracht.

2014 Kienitz avaNiklas KienitzBis zum Ende des ersten Quartals soll diese Analyse vorliegen. Wir wollen bei diesem wichtigen Thema zügig vorankommen“, sagt Niklas Kienitz, Geschäftsführer der CDU-Fraktion: „Denkbar ist, dass die Verwaltung auch europäische Städte in die Untersuchung mit einbezieht. Schließlich muss sich Köln nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Wettbewerb um Investoren behaupten. Liegt die vergleichende Analyse vor, wollen wir uns daraus ein Schnittmuster für eine optimierte Wirtschafts- und Tourismusförderung erarbeiten.“

Bereits in ihrem Wahlkampf hat sich die heutige Oberbürgermeisterin Henriette Reker für die Einrichtung eines Hauses der Wirtschaft unter Einbeziehung der Industrie- und Handelskammer sowie des Kölner Handwerks ausgesprochen, um alle Aktivitäten zu bündeln“, sagt Bernd Petelkau. „Diesen Gedanken greifen wir mit unserem Antrag auf und freuen uns, wenn IHK und Handwerkskammer die Analyse mit ihren Stellungnahmen bereichern. Auch andere interessierte Kreise aus der Wirtschaft sollen sich angesprochen fühlen. Schließlich besteht Kölns Wirtschaftsstruktur aus einem breit gefächerten Branchenmix - von der Industrie über die Logistik-, Dienstleistungs- und Mediensparte bis hin zu einer agilen Start-up-Szene. Mit dem Maßanzug für eine neue Wirtschaftsförderung wollen wir diesen Mix bestmöglich abbilden und fördern.“

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