CDU, Grüne und FDP bringen das Stadtentwicklungskonzept Wohnen auf den Weg

Es war eine Mammutaufgabe für die Verwaltung, aber vor allem für die ehrenamtlichen Ratsmitglieder. Im Stadtentwicklungskonzept Wohnen hatte das Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr Flächenpotenziale ermittelt und beschrieben. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich die Politiker/innen mit jedem einzelnen Grundstück in den rund 140 sogenannten Flächenpässen befasst und nun über 100 Flächen beschlossen.

2014 Kienitz avaNiklas KienitzJetzt haben wir einen Meilenstein für den Wohnungsbau erreicht. In den nächsten Jahren können wir Potenziale von rund 16.000 Wohneinheiten heben. Darüber hinaus haben wir Machbarkeitsstudien für über 100 Hektar mögliches Bauland in Auftrag gegeben“, sagen die stadtentwicklungspolitischen Sprecher Niklas Kienitz (CDU) und Kirsten Jahn (Grüne): „Es ging uns hier aber nicht nur um Wachsen um jeden Preis. Wir wollen ein qualitätvolles Wachstum erreichen – mit städtebaulicher Ästhetik, Aufenthaltsqualität und guter Infrastruktur.“ Kirsten Jahn ergänzt: „Uns war vor allem der Ausbau von attraktiven ÖPNV-Verbindung wichtig. Außerdem ist es uns gelungen, eine Balance zwischen Grünerhalt und notwendigem Wohnungsbau herzustellen. Wertvolle zusammenhängende Grünzüge in Lindenthal und Nippes werden zum Beispiel nicht bebaut.“

Für uns ist von besonderer Bedeutung, dass bei der Umsetzung eine intensive Beteiligung der Bürger vor Ort stattfindet“, sagt Niklas Kienitz: „Für das Wachstum benötigen wir dringend die Akzeptanz vor Ort. Das dürfen wir trotz des Drucks auf den Kölner Wohnungsmarkt nicht aus den Augen verlieren. Mit dem Stadtentwicklungskonzept Wohnen haben wir jetzt ein Fundament dafür gelegt, mehr Wohnraum zu schaffen. Nun werden wir alles daran setzen, dass auf diesem gemeinsam von CDU und Grüne erarbeiteten Fundament auch zügig Häuser und Wohnungen entstehen.“

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Beispielfoto: pixabay.com

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