CDU und Grüne erfragen Zahlen, Daten, Fakten, um perspektivisch die Tanzszene zu stärken

„Köln könnte eine Stadt des Tanzes sein!“ Davon ist Dr. Ralph Elster, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln, überzeugt. „Fast die Hälfte aller Tänzerinnen und Tänzer in Nordrhein-Westfalen leben in Köln. Zwei Hochschulen bilden auf höchstem Niveau den Nachwuchs für unsere sehr aktive Tanzszene aus.

Bereits jetzt entfalten Tanzgastspiele, durch die die besten Compagnien der Welt zu uns nach Köln kommen, eine außerordentlich hohe Strahlkraft. Und das obwohl die Bedingungen alles andere als optimal sind.“

2014 Elster avaDr. Ralph Elster

Daher haben CDU und Grüne im Kulturausschuss und im Betriebsausschuss Bühnen zwei Initiativen gestartet. Die Fraktionen erhoffen sich Antworten, auf deren Basis die Tanzsparte perspektivisch ausgebaut werden kann. „Es gibt in der Stadt eindeutig zu wenig geeignete Produktions- und Aufführungsflächen für freie Ensembles“, sagt Brigitta von Bülow, kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion: „Wir müssen daher versuchen, die Szene auch kurz- bis mittelfristig mit geeigneten Produktionsflächen zu unterstützen.“

Die Initiativen basieren auf dem schwarz-grünen Kooperationsvertrag, in dem CDU und Grüne das Ziel formuliert haben, den Tanz unter Beachtung der schwierigen Haushaltslage als dritte Sparte innerhalb der Kölner Bühnen zu stärken. Gemeinsam wollen Ralph Elster und Brigitta von Bülow daher wissen: „Ob es möglich ist, über Zwischennutzungen Quartiere für die freie Tanzszene zu generieren. Ob die Halle Kalk (75) als Interimsquartier geeignet wäre und welche Kosten dabei anfallen würden. Und welche Ideen es innerhalb der Bühnen der Stadt Köln gibt, den Tanz weiterzuentwickeln.“

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