CDU-Fraktion lobt das geplante Sonderprogramm der Oberbürgermeisterin

„Endlich kommt Bewegung in den Schulbau. Dafür sind wir der Oberbürgermeisterin sehr dankbar. Denn ihr Vorschlag versetzt uns in die Lage, dass nach einem Ratsbeschluss im April auch zeitnah Schulbauten entstehen. An dem Ziel einer Fertigstellung innerhalb der nächsten fünf Jahre geht definitiv kein Weg vorbei“, sagt Dr. Helge Schlieben, Vorsitzender des Schulausschusses:

2014 Schlieben avaDr. Helge Schlieben„Der Dreiklang aus kurzfristigem Sonderprogramm für 15 Maßnahmen sowie mittelfristiger Unterstützung durch eine eigenständige Schulbau-Einheit und eine Neuorganisation der Gebäudewirtschaft erscheint uns als sinnvoller Weg aus der Bau-Misere. Wir können damit die Versäumnisse der letzten zehn Jahre unter SPD-Führung lösen.“

„Hoffnungsvoll stimmt mich zudem, dass ein verwaltungsintern abgestimmtes Paket geschnürt wurde“, so Helge Schlieben weiter: „Das haben die Oberbürgermeisterin und die beteiligten Dezernenten mit ihrem gemeinsamen Auftritt deutlich gemacht. Dadurch verringert sich das Risiko, dass Vorhaben in Zuständigkeiten zerrieben werden. Fakt ist, dass wir dringend neue Schulen benötigen. Das nun vorgelegte Paket ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.“

Derzeit sind insgesamt 15 Schulbauprojekte an verschiedenen Standorten vorgeschlagen, die die Voraussetzungen zur Einbeziehung in das Sonderprogramm erfüllen. Das maßgebliche Kriterium liegt in der „Schaffung von zusätzlichen Schulplätzen" oder in der Verhinderung eines „Wegfalls von bestehenden Schulplätzen".

Dazu gehören:

  • das Gymnasium Alte Wallgasse 10 mit der Errichtung eines Erweiterungsbaues für zusätzlich 195 Schülerplätze und der Generalinstandsetzung von Trakt A und B,
  • die Gesamtschule an der Frankstraße mit der Errichtung eines Erweiterungsbaus für die Sekundarstufe 1,
  • die Gesamtschule am Severinswall mit Abriss und Neu des Schulgebäudes sowie von zwei Turnhallen,
  • die evangelische Grundschule Mainstraße mit dem geplanten Neubau des Schulgebäudes mit Zweifach-Sporthalle mit zusätzlich 200 Schülerplätzen
  • das Gymnasium Leybergstraße mit der Errichtung eines Erweiterungsbaues für den Ganztagsbetrieb sowie eine Dreifachturnhalle
  • das Gymnasium Zusestraße mit dem Neubau für insgesamt acht Züge für 790 Schülerinnen und Schüler mit Dreifachturnhalle und einer Interimslösung ab 2018/19,
  • das Gymnasium Escher Straße mit der Errichtung eines Erweiterungsbaues für den Ganztagsbetriebes,
  • die Gemeinschaftsgrundschule Kretzerstraße mit der Errichtung eines Erweiterungsbau für zusätzlich 100 Schülerplätze und der Generalinstandsetzung der Turnhalle,
  • das Berufskolleg und die Realschule Niehler Kirchweg mit der Planungsaufnahme zur Errichtung von Erweiterungsbauten und einer Dreifachsporthalle für insgesamt 486 Realschüler und 3.130 Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg und
  • die Gemeinschaftsgrundschule Am Altenberger Kreuz/Siegburger Straße mit einem Neubau für eine zweizügige Grundschule mit Turnhalle auf dem Grundstück auf dem Sandberg für zusätzlich 200 Schülerinnen und Schüler.

Beispielfoto: pixabay.com

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