Niklas Kienitz: „Auch unterhalb des Radars für Großprojekte entsteht eine bedeutende Zahl an Wohnungen“

„Viele haben diese Wohnungsbau-Vorhaben nicht auf dem Schirm, weil sie keine öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Doch offenbar entfaltet die Nachverdichtung aktuell ihr Potenzial für zusätzlichen Wohnraum", sagt Niklas Kienitz (Foto), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses.

Anlass ist eine Mitteilung des Stadtplanungsamts, wonach aktuell über 4600 Wohneinheiten auf Basis des Einfügungsgebots nach § 34 BauGB im gesamten Stadtgebiet geplant sind. „Das ist eine beachtliche Zahl. Diese Wohneinheiten sind ein wichtiger Beitrag, um Engpässe auf dem Kölner Markt zu verringern", sagt Niklas Kienitz.

„Ich bin der Verwaltung dankbar, dass Sie uns diese Aufstellung zur Verfügung stellt", fährt Niklas Kienitz fort: "Die Zahlen machen deutlich, dass die Bauaktivitäten in unserer Stadt gar nicht so schlecht sind, wie uns die SPD immer glauben lassen möchte. Wer diese Statistik künftig unter den Tisch fallen lässt, um für seine politischen Ziele zu werben, verhält sich unredlich."

Für Niklas Kienitz ist die aktuelle Auflistung allerdings auch Arbeitsauftrag für Politik und Verwaltung: „Wir müssen intensiv daran arbeiten und alle Voraussetzungen dafür schaffen, dass dieses Potenzial der Nachverdichtung weiter ausgeschöpft wird.“

Folgende Zahlen gehen aus der Anlage 1 zur Verwaltungsvorlage (https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=70470&voselect=16909) hervor:

Bezirk

Wohneinheiten

1 Innenstadt

765

2 Rodenkirchen

530

3 Lindenthal

15

4 Ehrenfeld

735

5 Nippes

150

6 Chorweiler

0

7 Porz

545

8 Kalk

1203

9 Mülheim

695

SUMME

4638

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