Martin Schoser: „Ziel ist es, die Reformvorhaben schnell auf den Weg zu bringen“

„Die Verwaltung hat die Sommerpause effizient genutzt. Endlich wird damit begonnen, die Gebäudewirtschaft wieder flott zu machen“, kommentiert Dr. Martin Schoser, Vorsitzender des Bauausschusses, die jetzt vorgestellten Maßnahmen zur Reform des städtischen Baudienstleisters:

2014 Schoser avaDr. Martin Schoser„Mit einer Sondersitzung des Bauausschusses und einem eng getakteten Monitoring möchten wir das Tempo hoch halten. Ziel ist es, die Reformvorhaben noch in der kommenden Ratssitzung auf den Weg zu bringen.“

„Das Maßnahmenpaket klingt vielversprechend“, ergänzt Anne Henk-Hollstein, Sprecherin der CDU-Fraktion im Bauausschuss, der gleichzeitig auch Betriebsausschuss für die Gebäudewirtschaft ist. Heute sollen die Vorschläge der Verwaltung bereits in der Fraktion beraten werden. „Die Gebäudewirtschaft muss reformiert werden, und gleichzeitig muss die Kernaufgabe, das Bauen, wieder stärker wahrgenommen werden. Daher ist es richtig und wichtig, die Geschäftsführung zu verstärken und durch einen Interimsmanager vom Reformprozess zu entlasten“, sagt Anne Henk-Hollstein.

2014 HenkHollstein avaAnne Henk-HollsteinDie Projektgruppe hat ein Maßnahmenbündel vorgestellt, das in den kommenden Monaten umgesetzt werden soll. Mit der Einrichtung einer gleichberechtigten kaufmännischen und technischen Geschäftsführung wird die oberste Führungsriege verdoppelt. Ein Interimsmanager soll beauftragt werden, um den Reformprozess zu steuern. Die Schulbaumaßnahmen sollen durch ämterübergreifende Projektteams gesteuert werden. Die Verlagerung des Bereichs Kulturbau zur Gebäudewirtschaft ist geplant. Außerdem soll ein externer Berater den Aufbau eines neuen Sachgebiets „Technisches Gebäudemanagement“ begleiten. 15 Stellen in höheren Tarifgruppen sollen geschaffen werden, um auf dem Personalmarkt wettbewerbsfähiger zu werden. Zudem werden die Anstrengungen zur Rekrutierung, Erhaltung und Weiterqualifizierung von Mitarbeiter verstärkt.

„Wir begrüßen besonders die vorgeschlagenen Personalmaßnahmen“, sagen Martin Schoser und Anne Henk-Holstein unisono: „Für die Stadt ist es im hart umkämpften Markt für qualifiziertes Personal besonders wichtig, Entwicklungsperspektiven auch für die bereits in der Gebäudewirtschaft tätigen Mitarbeiter zu schaffen, um sie zu fördern und langfristig an das Unternehmen zu binden. Nur so kann die Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert werden. Denn wir benötigen dringend gutes Personal in der Gebäudewirtschaft, um die Herausforderungen unser dynamisch wachsenden Stadt zu meistern.“

Beispielfoto: pixabay.com

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