CDU-Fraktion forciert mit den Haushaltspartnern die Weiterentwicklung des KVB-Angebots

„Als wachsende Stadt müssen wir unbedingt mit den Mobilitätsherausforderungen Schritt halten“, sagt Dirk Michel, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:  „Das schaffen wir allerdings nicht, wenn wir auf den Ausbau des Stadtbahnnetzes warten. Wir müssen jetzt handeln. Und darum müssen wir unbedingt das Busnetz ausbauen und stärken.“

2014 Michel avaDirk MichelGemeinsam mit den Haushaltspartnern hat die CDU-Fraktion  für die Ratssitzung am 14. November einen entsprechenden Antrag eingebracht. Damit sollen Verwaltung und KVB beauftragt werden,  zügig ein Umsetzungskonzept zur Weiterentwicklung des Busnetzes vorzulegen. „Uns ist wichtig, dass durch Taktverdichtungen und neue Buslinien vor allem die außenliegenden Stadtbezirke profitieren und besser ans ÖPNV-Netz angebunden werden“, sagt Dirk Michel: „Zudem müssen wir durch den Ausbau des Busnetzes die Stadtbahnlinien 1,4,9 und 18 entlasten.“

„Darüber hinaus müssen wir die großen Quartiersentwicklungen zügig an das ÖPNV-Netz anbinden“, ergänzt Niklas Kienitz als Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses: „Im Rechtsrheinischen brauchen wir zum Beispiel eine attraktive Anbindung für die Wohnquartiere Deutzer und Mülheimer Hafen sowie für das Neubaugebiet im Porzer Süden.“ Weitere potenzielle Ziele für eine bessere Busanbindung sind die Neubaugebiete im Westen wie Widdersdorf oder der neue Schulstandort Girlitzweg, im Süden die Gebiete um Rondorf und das Sürther Feld, im Norden das Gewerbegebiet Feldkassel, die Fordwerke und die anliegenden Rheindörfer sowie Auweiler und Esch.

„Wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Antrags ist zudem die schrittweise Umstellung der KVB-Flotte auf E-Busse“, sagen Dirk Michel und Niklas Kienitz: „Damit können wir einen wichtigen Beitrag für die Reduzierung der Stickoxide in unserer Stadt leisten.“

Beispielfoto: Musto

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