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CDU-Parteivorsitzende kritisiert Verkehrsdezernenten: Zweispurigkeit der Mülheimer Brücke muss erhalten bleiben – Radverkehr ist bereits berücksichtigt

Serap Güler, Vorsitzende der CDU Köln, kritisiert die Pläne des Verkehrsdezernenten,
die Mülheimer Brücke für den Autoverkehr einspurig zu machen, um Platz für einen
breiteren Radstreifen zu schaffen.

„Die Vorschläge des Verkehrsdezernenten sind ein Paradebeispiel für ideologiegetriebene Verkehrspolitik, die Realität und Alltag in Köln ignoriert“, erklärt
Serap Güler.

„Die Mülheimer Brücke ist eine der wichtigsten Verkehrsadern unserer Stadt. Eine
Reduzierung auf eine Spur bedeutet organisierte Staus, Behinderungen für Handwerk,
Wirtschaft und Pendler – und schafft keinerlei zusätzlichen Nutzen für den
Radverkehr. Denn die Brücke verfügt bereits über etablierte Radverkehrsführung, die
im Rahmen des Ausbaus verbessert wurden.“

Güler betont die Bedeutung für Wirtschaft und Handwerk: „Unsere Betriebe,
Lieferdienste, Handwerksbetriebe und Industrie sind auf verlässliche Verkehrswege
angewiesen. Wer die Mülheimer Brücke künstlich verengt, riskiert Verzögerungen,
Mehrkosten und wirtschaftliche Schäden. Leistungsfähige Brücken sind der Herzschlag
von Köln: für Menschen und Betriebe.“

Die Vorsitzende verweist auf die bevorstehenden Herausforderungen: „Die Zoobrücke
steht kurz vor den Baumaßnahmen, die Rodenkirchener Brücke muss saniert oder
ersetzt werden, weitere Brücken im Rheinland sind sanierungsbedürftig. Gerade
deshalb darf keine ideologisch motivierte Engstelle geschaffen werden. Köln braucht
eine sachorientierte Verkehrspolitik, die Mobilität ermöglicht und den Alltag der
Menschen nicht sabotiert.“

Scharf kritisiert Güler den Verkehrsdezernenten: „Statt pragmatisch zu handeln, plant
er Engpässe, die einzig seiner politischen Ideologie dienen. Köln braucht keine
Experimente, sondern eine Politik, die Radverkehr, Autoverkehr, Handwerk und
Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt. Die Mülheimer Brücke muss zweispurig
bleiben – für den Verkehr, für die Wirtschaft und für die Menschen.“

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.