Manderla reagiert bestürzt auf antisemitische Vorfälle in Köln

Die Stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin der CDU Köln, Gisela Manderla (Foto), hat mit Bestürzung auf die antisemitischen Anfeindungen gegen den Gemeinderabbiner der Synagogengemeinde Köln reagiert.

In einem Schreiben an den Rabbiner und den Vorstand der Synagogengemeinde verurteilt die Kölner Christdemokratin und Bundestagsabgeordnete die Angriffe aufs Schärfste und bedauert, daß „solche antisemitischen Anfeindungen in einer so weltoffenen und toleranten Stadt wie Köln möglich sind“. Sie versicherte, daß die CDU Köln wie in den vergangenen Jahren auch künftig eng an der Seite der jüdischen Gemeinde stehe.
Kölner Bürgerschaft muss und wird sich gegen diese Anfeindungen wehren und eindeutig Position beziehen, damit die in erschreckendem Ausmaß bundesweit zunehmenden Angriffe auf Menschen jüdischen Glaubens und auf jüdische Einrichtungen in Deutschland niemals zu einer von der Gesellschaft vernachlässigten oder gar zu einer gesellschaftlich akzeptierten Normalität würden. In diesem Zusammenhang lobte Manderla ausdrücklich Initiativen wie den Chorweiler Abendfrieden als wichtigen Impuls für das friedliche Zusammenleben aller Religionen und Kulturen. Der seit fünf Jahren monatlich stattfindende Chorweiler Abendfrieden finde konfessionsübergreifend viel Zuspruch.
„Ich hoffe sehr“, so Manderla weiter, „dass vergleichbare Anfeindungen sich nicht wiederholen und die älteste deutsche Großstadt Köln ihren Ruf als weltoffene und tolerante Stadt, in der heute Menschen aus über 180 Nationen leben, nicht gefährdet.“

Gisela Manderla ist stellvertretende Parteivorsitzende der CDU Köln sowie Beisitzerin im CDU-Landesvorstand. Für weitere Informationen ist sie unter 0221/84 2857 zu erreichen.

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