Die CDU Köln nimmt den gestrigen Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger zum Anlass, erneut auf
die dringend notwendige Sanierung der Gedenkstätte St. Alban hinzuweisen. Die
fortschreitende bauliche Verschlechterung dieses zentralen Erinnerungsortes kann nicht
länger hingenommen werden.
„St. Alban ist ein Ort, der für die Verwundbarkeit, aber auch für die Stärke unserer Stadt
steht. Sein weiterer Verfall ist keine Option“, erklärt die Parteivorsitzende Serap Güler. „Wer
kulturelles Erbe ernst nimmt, muss jetzt handeln – nicht erst dann, wenn es zu spät ist.“
Die CDU bittet den Oberbürgermeister daher eindringlich, die Sanierung von St. Alban aktiv
voranzutreiben und systematisch alle bestehenden Förderprogramme zu prüfen. Für das
Projekt kommen unter anderem KulturInvest, die Denkmalförderprogramme des Landes
NRW sowie weitere staatliche Fördertöpfe infrage.
Darüber hinaus soll die Verwaltung aufzeigen, wie das bürgerschaftliche Engagement
gestärkt und private Drittmittel eingeworben werden können. „Die Einbindung der
Bürgerinnen und Bürger gehört zur DNA der CDU“, betont Serap Güler. „Viele Menschen in
Köln wären bereit, Verantwortung für diesen bedeutenden Ort zu übernehmen – aber sie
müssen auch die Möglichkeit dazu bekommen.“
St. Alban ist ein wesentlicher Bestandteil der Via Culturalis – einer Achse, die bedeutende
kulturelle und kirchliche Orte der Innenstadt verbindet. „Die Via Culturalis darf nicht an der
Gürzenichstraße enden“, so Güler. „Der Anspruch unserer Stadt muss sein, das gesamte
historische Ensemble zu bewahren.“
Die CDU Köln fordert deshalb ein umfassendes Konzept der Verwaltung, das
Fördermöglichkeiten, Sanierungsoptionen und Beteiligungsformate klar benennt. Nur so
kann die Gedenkstätte St. Alban als würdiger Ort des Erinnerns und als kultureller Anker im
Herzen der Stadt erhalten bleiben.
Die Pressemitteilung zum Download finden Sie hier.