CDU fordert: Alternativen müssen vergleichbar sein!

Nachdem der Rat am 10. September die Entscheidung über ein Interimsquartier für die Oper vertagt und sich der Kritik der CDU-Fraktion angeschlossen hatte, die Beschlussvorlage sei tendenziös und lasse wesentliche Fragen offen, hat die Verwaltung am heutigen Mittwoch, 16. September, einen neuen Beschlussvorschlag vorgelegt. Mit dem Ergebnis zeigt sich Dr. Ralph Elster, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, nach wie vor höchst unzufrieden: 

„Wesentliche Fragen sind nach wie vor unbeantwortet. Zudem ist nicht nachvollziehbar, wie sich verschiedene Kostenblöcke innerhalb von einer Woche so gravierend ändern können – in allen Fällen zugunsten des Staatenhauses.“

2014 Elster avaDr. Ralph ElsterElster kündigt an, die CDU-Fraktion werde für die morgige Sitzung des Hauptausschusses einen umfassenden Fragenkatalog vorlegen. Unter anderem wird sie danach fragen, weshalb die in der Verwaltungsvorlage bezifferten Nebenkosten für die MMC-Studios rund 400.000 Euro höher sind als die von den Studios selbst genannte Summe. Klären will sie auch, wie hoch die Einnahmeverluste für Cäcilia Wolkenburg und damit auch für die Oper sind, falls das Staatenhaus als Interimsquartier gewählt wird.

Elster stellt klar: „Wir erwarten, dass alle Fragen lückenlos beantwortet werden, bevor wir eine mindestens 18 Millionen Euro teure Entscheidung für das Interimsquartier treffen müssen.“ Er fordert: „Wir wollen eine echte Vergleichbarkeit der beiden Alternativen MMC-Studios und Staatenhaus. Der Steuerzahler erwartet zu Recht, dass die Verwaltung die nachvollziehbar günstigste Lösung für das Interim favorisiert.“

Beispielfoto Opernbaustelle: Musto

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