Fraktion wird die Schulsituation vor Ort gemeinsam mit den Bezirksvertretern genau analysieren

Mit der CDU wird es kein staatlich verordnetes Aus der Realschulen geben“, bekräftigt Dr. Helge Schlieben, Vorsitzender des Ausschusses Schule und Weiterbildung, vor der zweiten Lesung des Schulentwicklungsplans. Schlieben betont: „Dieser Plan ist lediglich ein Vorschlag der Verwaltung. Letztlich werden wir im Schulausschuss und im Rat, jede einzelne Maßnahme separat beraten und entscheiden. Hierbei wird für die CDU der Elternwille die entscheidende Rolle spielen.“

2014 Schlieben avaDr. Helge SchliebenIm Schulentwicklungsplan skizziert die Verwaltung zwei Szenarien für eine künftige Schulentwicklung in Köln. Kurz- bis mittelfristig könnte es demnach ein erweitertes zweigliedriges Schulsystem aus Gymnasien, Gesamtschulen und Realschulen geben. Mittel- bis langfristig hält die Verwaltung ein zweigliedriges Schulsystem aus Gymnasien und Gesamtschulen für wahrscheinlich.

2014 NesselerKomp avaBirgitta Nesseler-KompWir möchten die Entwicklungen der Kölner Schullandschaft an der Realität ausrichten“, sagt Birgitta Nesseler-Komp, schulpolitische Sprecherin der CDU: „Es fehlen nach wie vor Gesamtschul- und Gymnasialplätze. Wenn sich jedoch Eltern in den Bezirken für eine Realschule aussprechen, wird die CDU diese Schulform auch weiterführen.“ Die CDU-Fraktion wird die Schulsituation vor Ort gemeinsam mit den Bezirksvertretern genau analysieren. „Wir wollen zum Beispiel wissen, wo eine Realschule besonders stark nachgefragt ist und wo nicht? Und wir wollen wissen, welche Gründe hierfür vorliegen. Erst danach werden wir Entscheidungen treffen“, sagt Birgitta Nesseler-Komp.

Beispielfoto: pixabay.com

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