Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Köln GmbH hat heute auf Anregung der Oberbürgermeisterin beschlossen, eine vollständige Organisationsuntersuchung durchführen zulassen. Erst dieses Ergebnis gibt objektiv die Antwort auf die Frage, ob eine zusätzliche Position in der Stadtwerke-Spitze zwingend erforderlich ist.

Damit hat der Aufsichtsrat einstimmig den richtigen Schritt eingeleitet, um die Fehler der vergangenen Tage zu korrigieren. Diese sind mit Recht in der breiten Öffentlichkeit und der Presse auf erhebliche Kritik gestoßen. Es war falsch, das durchaus sinnvolle Ziel der Ausweitung der Geschäftsführung zugleich mit der personellen Besetzung zu verknüpfen. Genau dies entsprach nicht der vom Rat der Stadt Köln selbst vorgegebenen Anforderung an ein transparentes Verfahren bei öffentlichen Stellenbesetzungen. Dies muss ich mir auch selbst vorwerfen und dafür entschuldige ich mich ausdrücklich. Umso mehr betrachte ich es als meine Pflicht, das verlorengegangene Vertrauen wiederherzustellen. Ich habe deshalb entschieden, ab sofort nicht mehr Teil des weiteren Verfahrens zu sein. Daher habe ich heute mit sofortiger Wirkung mein Aufsichtsratsmandat niedergelegt.

Des Weiteren setze ich mich dafür ein, dass die Compliance-Regeln der Stadt Köln geschärft werden. Bei der Besetzung von Vorstands- und Geschäftsführer-Positionen soll es ab sofort keine Ausnahmen hinsichtlich formloser Verfahren mehr geben.

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