CDU-Fraktion stellt der Schuldezernentin dennoch ein gemischtes Zeugnis aus

Nachdem Kölns Beigeordnete für Bildung, Jugend und Sport, Dr Agnes Klein, aus privaten Gründen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand gestellt hat, erklärt Bernd Petelkau (Foto), Vorsitzender der CDU-Fraktion:

„Wir möchten Frau Dr. Klein für die geleistete Arbeit herzlich danken. Ihr Einsatz für Bildung und Sport in unserer Stadt verdient Respekt und Anerkennung.

Sie hat sich durch ihre sachliche und professionelle Art die Wertschätzung ihrer Kolleginnen und Kollegen erarbeitet. Dass sie nun für einen geregelten Übergang sorgen möchte, zeugt ebenfalls von ihrer Professionalität. Auch wir wünschen uns eine zügige Nachbesetzung, weil wir eine starke Führung des Dezernats benötigen, um vor allem die Herausforderungen im Schulbereich meistern zu können. Der Neubau und die Instandsetzung der Kölner Schulen haben für die CDU unverändert höchste Priorität. Die Ausschreibung für die freiwerdende Stelle sollte deshalb so zeitnah auf den Weg gebracht werden, dass bereits im Herbst der beste Kandidat oder die beste Kandidatin gefunden werden kann.“

2014 Schlieben avaDr. Helge SchliebenDr. Helge Schlieben, Vorsitzender des Schulausschusses, ergänzt: „Mein persönliches Zeugnis für die Dezernentin fällt gemischt aus. Im Kita-Bereich hat sie im Konsens mit der Politik sehr viel erreicht. Mit dem Investorenmodell ist es gelungen, zügig neue Betreuungsplätze zu schaffen. Im Bereich der Offenen Ganztagsbetreuung hat sie quantitativ ebenfalls beste Leistungen vorzuweisen. Dass sie dabei die Qualität etwas vernachlässigt und auch den Rückbau der Übermittagsbetreuung forciert hat, halten wir aus heutiger Sicht für einen Fehler, den wir jetzt korrigieren müssen. Auch schulpolitisch sehen wir durchaus Korrekturbedarf. Denn Frau Dr. Klein hat im ersten Teil ihrer Amtszeit einen sehr ideologischen Fokus auf Gesamtschulen und gemeinschaftlichen Systemen gelegt. Erst in der jüngeren Vergangenheit ist auch bei ihr die Erkenntnis eingetreten, dass die Gymnasien nicht vernachlässigt werden dürfen. Nichtsdestotrotz möchte auch ich mich bei ihr für die konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen Jahre bedanken. Für ihren Ruhestand wünschen wir ihr alles Gute.“

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