Viel Potenzial für wissensbasierte Industrie

Die Stadt Köln ist an drei Technologiezentren beteiligt: Gründer- und Innovationszentrum GmbH (GIZ), Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum GmbH (RTZ) und BioCampus Cologne (BCC).

Diese Technologiezentren haben zwar eine lange Historie, müssen aber aus Sicht der Fraktionen von CDU, GRÜNE und FDP zukunftsfähig aufgestellt werden, um zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Köln beizutragen.

Vor allem der BioCampus-Standort in Bocklemünd verfügt über Potenziale zur Ansiedlung von Firmengründern und innovativen Unternehmen aus wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungsfeldern. Mit diesem Antrag, werden Impulse und Schritte eingeleitet, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln und Chancen für eine Weiterentwicklung zu eröffnen. Dazu müssen die städtischen Aktivitäten im Gründer- und Technologiebereich neu geordnet werden.

Dr. Jürgen Strahl, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sagt: „Mit dem BCC und dem RTZ gibt es in Köln zwei städtische Angebote zur Förderung von Existenzgründern und jungen Unternehmen in innovativen Technologiefeldern. Angesichts sehr ähnlicher Ausrichtungen erscheint es uns sinnvoll, eine engere Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen anzustreben. Über reine Synergien hinaus erhoffen wir uns für die Firmen Zusatznutzen auch durch fachübergreifende Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Technologiezentren zukunftsfähig aufzustellen und die Wirtschaftsförderung im Bereich der wissensbasierten Unternehmen zu stärken.“

Jörg Frank, wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion: „Ein immer größerer Teil der industriellen Wertschöpfung basiert auf Forschung, Entwicklung, IT- und Digitaler Technologien. Köln hat insbesondere auch durch die große Anzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehr gute Voraussetzungen, wissensbasierte industrielle Produktion anzusiedeln und an Köln zu binden. Dabei spielen die Technologiezentren eine wichtige Rolle, weil sie gezielt Existenzgründer und junge Unternehmen in innovativen Feldern fördern können.“ 

Ulrich Breite, Geschäftsführer der FDP-Fraktion, sagt: „Mit der Neuaufstellung der städtischen Wirtschaftsförderung in eine moderne, den Bedingungen einer Großstadt entsprechenden Gesellschaft, ordnen wir nun auch die Kölner Technologiezentren neu. Hier war es der FDP wichtig, dass es zu einer engen Verzahnung der neuen Wirtschaftsförderungsgesellschaft und den beiden städtischen Technologiezentren kommt. Denn alle drei Gesellschaften befassen sich mit Wirtschaftsförderung. Mit der Doppelstruktur von städtischen Stellen muss Schluss sein. Köln braucht eine Wirtschaftsförderung aus einem Guss.“

B90GRUENE FDP CDUPRESSE

Beispielfoto: pixabay.com

 

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