Auf Einladung der jüdischen Gemeinde besuchten Ministerpräsident Hendrik Wüst und Oberbürgermeisterkandidat Markus Greitemann das Begegnungszentrum der Synagogengemeinde in Köln-Chorweiler.
Am Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs hat Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Synagogengemeinde ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus gesetzt. Chorweiler, ein Stadtteil mit zuletzt hohen AfD-Stimmenanteilen, war bewusst als Ort für dieses politische Signal gewählt.
Wüst betonte bei seinem Besuch: „Wer Hass sät, spaltet – wer sich erinnert, schützt unsere Demokratie.“
Markus Greitemann versprach: „Jüdisches Leben in Deutschland, insbesondere in Köln, zu schützen, ist für uns oberste Pflicht. Jeder Mensch muss sich in unserem Land sicher fühlen dürfen. Als Oberbürgermeister werde ich für Sichtbarkeit und Sicherheit von jüdischem Leben eintreten.“ Gleichzeitig dankte er der Gemeinde für ihr gesellschaftliches Engagement.
Abraham Lehrer, Vorsitzender der Synagogengemeinde Köln, moderierte den Austausch und unterstrich die Bedeutung politischer Unterstützung, damit jüdisches Leben in Köln sichtbar und selbstverständlich bleibt. Zu den Gästen im Begegnungszentrum der Synagogen-Gemeinde gehörten zudem u. a. Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger, Florian Braun MdL, Bürgermeister Dr. Ralph Elster, CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Petelkau sowie die Ratsmitglieder Ira Sommer, Thomas Welter, Niklas Kienitz und weitere Vertreter der lokalen CDU.


