CDU-Sozialpolitikerin Ursula Gärtner möchte wissen, welche Maßnahmen die Verwaltung mit den zusätzlichen Haushaltsmitteln plant

Ende August wurde eine intensive Debatte geführt. Die Klagen über osteuropäische Obdachlose hatten sich gehäuft. Forderungen nach einem neuen Elendsmanagement wurden laut.

2014 Gaertner avaUrsula Gärtner„Auch wir sehen dringenden Handlungsbedarf und haben reagiert“, sagt die CDU-Sozialpolitikerin Ursula Gärtner: „Gemeinsam mit den Partnern im Haushaltsbündnis haben wir 650.000 Euro zusätzlich für Humanitäre Hilfen für Menschen aus Staaten der EU-Osterweiterung bereit gestellt. Denn es braucht dringend mehr Sprachmittler, Sozialarbeiter oder Streetworker, um diesen Menschen zu helfen.“

Damit das bereitgestellte Geld auch Wirkung entfaltet, müssen Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. „Daher möchten wir wissen, welche Konzepte die Verwaltung für die Betreuung und Versorgung des Personenkreises bisher vorgesehen hat. Außerdem soll dargestellt werden,  welche Maßnahmen durch die zusätzlichen Haushaltsmittel ermöglicht werden können“, sagt Ursula Gärtner, die in einer Anfrage zudem ein Zeit-Maßnahmenplan einfordert. Ursula Gärtner: „Nur weil es gerade etwas ruhiger um das Thema geworden ist, dürfen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Wir müssen diesen Menschen wirksame Hilfen anbieten.“

Beispielfoto: pixabay.com

 

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