CDU kritisiert die Ablehnung der Forderung aus der Bezirksvertretung Rodenkirchen

Der Verkehrsausschuß der Stadt Köln beschäftigte sich in seiner Sitzung am 09.06.2015 mit dem einstimmigen Votum der Bezirksvertretung Rodenkirchen, den 10-Minuten-Takt der Stadtbahnlinie 16 bis Godorf auszudehnen.

Hierzu ist laut Verwaltungsvorlage der Bau einer zusätzlichen Wendeanlage mit einer Investition von ca.2,5 Mio € erforderlich.

“Sicherlich ein gewaltiger Betrag in Zeiten klammer Stadtkassen”, so CDU-Ratsmitglied Monika Ross-Belkner. “Die Randbezirke von Köln müssen jedoch verstärkt an den ÖPNV angebunden werden. Es ist falsch, sie außen vorzulassen. Nur so ist das Ziel des angestrebten Mobilitätsmixes – mit einem Anteil von 66% umweltverträglicher Verkehrsmittel – bis 2025 zu erreichen.”

Die Bewohner des Kölner Südens werden in den nächsten Jahren verstärkt auf einen gut funktionierenden ÖPNV angewiesen sein: Da nach Beendigung der derzeitigen Baustellen auf der Rheinuferstraße, die Bauarbeiten auf der Bonner Straße zur 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn losgehen wird die verkehrliche Leistungsfähigkeit von und in Richtung Süden massiv eingeschränkt.

Eine Finanzierung wäre dabei durchaus möglich gewesen, wenn man bei der vorzeitigen Inbetriebnahme der Linie 17 das Wendgleis gleich in Godorf bauen würde, anstatt in Rodenkirchen.
Gegen die Stimmen der CDU wurde jedoch dem Verwaltungsvorschlag gefolgt, keine Veränderung vorzunehmen.

Beispielfoto: MUSTO

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