CDU-Fraktion begrüßt Entscheidung des Aufsichtsrates
Die CDU-Fraktion begrüßt die Entscheidung des GAG-Aufsichtsrates, der sich heute mehrheitlich gegen einen Ankauf der Großwohnanlagen in der Stockholmer Allee, der Osloer Straße und der Florenzer Straße durch die GAG ausgesprochen hat.

Niklas Kienitz (Foto),  stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, stellt fest:

„Auch bei einer Übernahme der maroden Wohnungen durch die GAG hätte eine massive Verstärkung der sozialen Schieflage gedroht. Schließlich hatte die GAG ausdrücklich erklärt, dass sie nur das Nötigste tun würde, um sicherzustellen, dass die Wohnungen nicht noch weiter verfallen und bald gänzlich unbewohnbar sind. Von einer Modernisierung war keine Rede. Insofern hätte ein Erwerb der Wohnanlagen durch die GAG keine Aufwertung des Stadtteils gebracht. Dafür braucht es mehr!“

Kienitz fordert daher ein umfassendes Gesamtkonzept für Chorweiler-Mitte und verlangt, die Verwaltung müsse nun darstellen, welche Förderprogramme genutzt werden können, um die Wohnsituation und die Aufenthaltsqualität im Stadtteil deutlich zu verbessern. Er verlangt, erneut über einen Abriss der maroden Großwohnanlagen zu diskutieren. „Statt auch nur einen Cent in diese Bauruinen zu investieren, sollte man in unmittelbarer Nachbarschaft neue Wohnungen errichten. Das wäre ein echter Gewinn für Chorweiler-Mitte und nicht nur weiße Salbe. Nur durch eine umfassendere Betrachtung unter Einbeziehung aller lokalen Akteure lässt sich für Chorweiler und die Menschen wirklich etwas erreichen“, betont Kienitz.

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