CDU-Fraktion: Oberbürgermeister und Kulturdezernentin haben versagt

Am 07. November 2015 sollte die feierliche Wiedereröffnung von Oper und Schauspiel stattfinden. Nach über drei Jahren Sanierungszeit, sollte das Kulturzentrum am Offenbachplatz – eines der größten Kulturprojekte Europas – endlich fertiggestellt sein.

 Nun steht die Stadt Köln erneut vor einem gewaltigen Image-Schaden: In einer heutigen Pressekonferenz hat die Stadtspitze mitgeteilt, dass sich die geplante Eröffnung verzögert. Ein neuer Termin wurde nicht benannt. Einen Plan-B gibt es nicht: Weder Musical Dome noch Palladium stehen nach der ursprünglichen Interimsphase zur Verfügung. Die Erläuterungen sind unschlüssig.

Bernd PetelkauBernd Petelkau

„Wir sehen hier einmal mehr, dass die SPD-geführte Verwaltung absolut überfordert ist. Die Kulturdezernentin hätte sich rechtzeig um eine Ersatzspielstätte kümmern müssen – nun wird die ganze Kulturszene Schaden nehmen“, so Bernd Petelkau, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln. Die CDUFraktion habe in dem Zusammenhang immer vor einem Wechsel in der Geschäftsführung der Gebäudewirtschaft im laufenden Prozess gewarnt. Das nun daraus resultierende Desaster sei nicht zuletzt der Personalpolitik von OB und Stadtdirektor geschuldet.

2014 Elster avaDr. Ralph ElsterAuch der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Ralph Elster, ist verärgert und enttäuscht über die aktuellen Entwicklungen. „Das ist ein Totalversagen mit Ansage! Die Schieflage war absehbar. Ein durchdachter und geplanter Prozess fehlte. Nun vermittelt die Verwaltung erneut größte Inkompetenz – und das weit über die Stadtgrenzen hinaus“, so der Kulturpolitiker Dr. Elster. Statt begonnene Projekte vernünftig und durchdacht zu planen und auch abzuschließen, würden immer neue „Baustellen“ aufgemacht. Köln könne sich keine weiteren Image-Schäden leisten.

Beispielfoto Titel: „Oper Köln (4202-04)“ von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons). Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons.

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